Entstehung des Therapiegerätes

Gerald Neuwirth

Gerald Neuwirth hatte selbst elf Jahre lang mit dem Terror im Ohr gelebt. "Ich hatte Tag und Nacht ein ständiges, immens lautes Grillenzirpen im Ohr, das immer lauter wurde. Ein Gesunder kann so etwas nicht nachempfinden".

Da verschiedenste medizinische Behandlungsversuche fehlschlugen und die Beschwerden aber immer stärker wurden, entschloss sich der Österreicher zur Selbsthilfe. Neuwirth wusste von der positiven Wirkung von niederfrequenten elektromagnetischen Wechselfeldern und entwickelte ein Gerät, mit dem diese heilenden Wechselfelder auf die geschädigten Ohrregionen einwirken. Die Basis war ein Magnetfeldtherapiegerät speziell für Tinnitus.

Bereits nach zehn Wochen Behandlung mit dem ersten Prototypen waren die Grillen im Ohr des Elektronikers verschwunden. Daraufhin begann Neuwirth seine Entwicklung bekanntzumachen und ließ diese Geräte in Serie produzieren. Es wurden schnell mehr als tausend Patienten behandelt. Einer der wohl prominenteste Betroffene war der Österreicher Theo Kelz, jener Polizist, der bei der Explosion einer Briefbombe in Klagenfurt beide Hände verlor und danach an starkem Tinnitus litt.
So konnten sich immer mehr Patienten und Ärzte von der Wirkungsweise überzeugen. In den letzten Jahren wurden Therapiegeräte in 50 Ländern abgesetzt.